Der 9. November ist nicht nur der Jahrestag an dem die Berliner Mauer fiel. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in ganz Deutschland jüdische Einrichtungen und Synagogen niedergebrannt. 7.500 jüdische Geschäfte und tausende Wohnungen wurden verwüstet. Seit dem Jahr 2001 haben in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern, wie die GfbV in der Zeitschrift „bedrohte Völker – Pogrom“ darstellt, antisemitische Grundhaltungen und antisemitisch motivierte Gewalttaten stark zugenommen.
Die Aktionswochen gegen Antisemitismus, organisiert von der Amadeu-Antonio-Stiftung, finden bundesweit in 75 Orten mit 231 Veranstaltungen statt. Beteiligte Initiativen setzen sich in Gedenkveranstaltungen, Theater- und Filmaufführungen, Zeitzeugengesprächen und Lesungen mit dem historischem und aktuellem Antisemitismus auseinander. Lies mehr…


