Vielen Armeniern sind Johannes Lepsius noch immer in Dankbarkeit verbunden, obwohl er seit langem tot ist. Aber sein tiefes humanistisches Engagement half den Armeniern nach dem Genozid von 1915. Dazu gibt es inzwischen einen Dokumentarfilm – aus Anlass seines 150. Geburtstag im Dezember 2008. Der Potsdamer Theologe hat, unterstützt von bedeutenden Mitarbeitern, jahrzehntelang für das Überleben des armenischen Volkes gekämpft, das während des ersten Weltkriegs Opfer des ersten europäischen Genozids des 20. Jahrhunderts wurde.
Die Regisseure von “Asche und Phönix” haben in Deutschland, Armenien, der Türkei und Syrien nach Spuren des Hilfswerks von Johannes Lepsius gesucht und gefunden.
In der Veranstaltungsankündigung heißt es: “Der Film begibt sich auf die Spuren der Vergangenheit, indem er u.a. der Route der Todesmärsche der Armenier durch die Türkei und die Syrische Wüste folgt. Er beleuchtet aber auch die aktuelle Lage der Armenier in der heutigen Türkei. Der Dokumentarfilm und die Videoinstallation sollen künftig in Kinos und internationalen Kulturinstitutionen gezeigt werden.”
Der Film wird in Kooperation mit dem Förderverein Lepsiushaus in Potsdam e.V. gezeigt, Premiere ist am morgigen Sonntag, den 28.Juni, um 18 Uhr im Filmmuseum Potsdam (Breite Str. 1a, 14467 Potsdam). Dabei sein werden Merlyn Solakhan und Manfred Blank, in das Thema führt der wissenschaftliche Berater des Filmprojektes, Prof. Dr. Hermann Goltz vom Lepsiushaus Potsdam e.V. ein. Eintrittspreis: 5,- €, erm. 4,- €. Das Filmmuseum findet man am besten über die Wegbeschreibung des Filmmuseums.




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