Am 30. Juni wurde das Schiff “Spirit of Humanity”, das Medikamente, Spielzeug und technische Geräte für den Wiederaufbau in den Gaza-Streifen bringen wollte, von der israelischen Marine geentert und in den Hafen von Ashdod geschleppt. An Bord befanden sich 21 Menschenrechtsaktivisten, darunter die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire und die ehemalige amerikanische Kongressabgeordnete Cynthia McKenney.
Sie fragte empört: “Wir sind unbewaffnete Zivilisten auf einem unbewaffneten Schiff, die Medikamente und Aufbauhilfe für andere Menschen in Gaza transportieren. Warum in Gottes Namen sollte Israel uns angreifen wollen?” Nach Auskunft des israelischen Außenministeriums soll das Schiff, das von Larnaca in Zypern aufbrach, ein falsches Ziel seiner Fahrt angegeben haben.
Die Initiative wird in Deutschland unter anderem von der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi unterstützt, deren Generalsekretärin Christine Hoffmann bei der israelischen Regierung gegen das gewaltsame Einschreiten gegen die Hilfslieferung protestierte.
