Am Samstag stürmte die ungarische Polizei eine Versammlung der „Ungarischen Garde“, auf der Neumitglieder vereidigt werden sollten. 500 Gardemitglieder hatten sich auf einem Privatgrundstück versammelt, nachdem die Zeremonie auf dem Budapester Heldenplatz gerichtlich verboten worden war. Die Anwesenden beschimpften die Polizisten als „dreckige Juden“ und „Heimatvertreter“.
Trägerverein der im Sommer 2007 gegründeten Ungarischen Garde war im Juli gerichtlich aufgelöst worden. Seitdem geht die Polizei gegen Veranstaltungen der paramilitärische Truppe vor, die in den vergangenen Monaten öfters in Uniform durch Roma-Viertel marschierte.
Letzte Woche Donnerstag wurden vier Tatverdächtige in der Mordserie an Roma in Ungarn verhaftet (wir berichteten). Die vier Männer aus Debrecen beteuern jedoch ihre Unschuld.




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