Mit diesem Blog versuchen wir, verschiedene Menschenrechtsthemen in die Öffentlichkeit zu bringen, die es sonst schwer haben, über die berühmt-berüchtigte mediale Hemmschwelle zu kommen, also das, was die Kommunikationswissenschaften „Gatekeeping” nennen. Wir möchten dagegen, indigenen Völkern, Baha’i, Roma oder Tschetschenen eine Stimme geben. Heute bekam ich einen Veranstaltungshinweis der Theodor-Heuss-Akademie, die Ende September – passend zur Bundestagswahl! – ein Seminar anbietet über “Quoten und Verkaufszahlen. Der schwere Stand der Menschenrechte in den Medien”. Die folgende Seminarankündigung hört sich auf jeden Fall interessant an:
“Das Thematisieren von Menschenrechten ist eine gesellschaftlich wichtige Aufgabe. Medien übernehmen in diesem Zusammenhang die Funktion des Übermittelns von Botschaften und das Anstoßen von neuen Diskussionen. Menschenrechte stehen als Thema dabei in direkter Konkurrenz zu anderen Programminhalten. Dieser Problematik wollen wir uns während des Seminars annähern und die Frage beantworten, wie das Thema der Menschenrechte in diesem publizistisch-medialen Wettbewerb bestehen kann. Gemeinsam mit Medienexperten wollen wir die verschiedenen Aspekte diskutieren und einen Lösungsentwurf entwickeln.”
Letztlich helfen solche Veranstaltungen sicherlich, sich als Menschenrechtler Gedanken zu machen, wie man Inhalte auf verschiedenen Wegen nachhaltig an die breite Öffentlichkeit bringt. Genauso wie die Medienkonferenz des Netzwerk Ost über die russische Blogosphäre, auf die ich kürzlich in diesem Blog hinwies.




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