Für fünf Jahre soll der turkmenische Umweltschützer Andrej Zakota, 53, inhaftiert werden. Er wurde verurteilt, weil er auf einem Markt der nordturkmenischen Stadt Dashogus einen Mann angegriffen haben soll. Seine Unterstützer jedoch sagen, dass Zakota selbst angegriffen wurde. Sie vermuten, von jemandem, der ihn festnehmen wollte. Als dann die Polizei kam, nahm sie Zakota mit. Wahrscheinlich hängt das Urteil mit Zakotas Engagment für den Schutz der Umwelt zusammen.
Seit vielen Jahren ist der Umweltaktivist tätig, seine Organisation wurde jedoch 2003 von der Regierung verboten. Sein früherer Partner Farid Tukhbatullin floh ins Exil. Von dort aus setzt er sich für die Menschenrechte in Turkmenistan ein.
Zakota war schon einmal 2006 inhaftiert worden. Nur öffentlicher Druck und internationaler Protest hatten 2007 zu seiner Freilassung geführt.
Auch in Kasachstan ist die Menschenrechtslage verheerend. Der bekannteste kasachische Menschenrechtler, Jewgeni Zhovtis ist in Haft. Er wurde nun aus dem Gefängnis in seiner Heimatstadt Almaty ins Arbeitslager OV-165/13 in den Norden des Landes, 1.500 km von Almaty, Zhovtis’ Familie und Freunden verlegt.




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