Verfasst von: joachimfulda | 25. Dezember 2009

“Wir sollten damit aufhören, Worte zu kriminalisieren”

http://www.flickr.com/photos/k-ideas/4211789019/
Spiegel Online berichtet eben, dass China Liu Xiaobo zu elf Jahren Haft verurteilt hat. Wir haben in diesem Blog dieses Jahr schon häufiger über chinesische Autoren berichtet, die um die Freiheit des Wortes kämpfen, wir zeigten in diesem Blog, wie China debattiert, unsere Göttinger Kollegen haben während der Frankfurter Buchmesse heftig Kritik geübt am Gastland China - wie das Urteil gegen Liu Xiaobo zeigt, ist noch ein weiter Weg zu gehen. Wir können nur hoffen, dass in Deutschland das Bewußtsein dafür steigt, dass Chinas Wirtschaftswachstum auf ökologischen und sozialen Mißständen basiert und diejenigen, die diese kritisieren – wie Liu Xiaobo – dafür bestraft werden. Wir werden uns wohl leider noch lange Zeit für jene einsetzen müssen, die politische Reformen und Menschenrechte in China anmahnen. Da sind dann solche Städtepartnerschaften wie zwischen Stuttgart und Nanjing kontraproduktiv.


Antworten

  1. [...] oder Tibet geschrieben. Zu Weihnachten setzten wir uns auch für den bekannten Menschenrechtler Liu Xiaobo ein. Nun bekam ich am Wochenende Hinweise aus Peking, dass Gao Zisheng möglicherweise tot ist. [...]

  2. [...] nur ungern (über die Repressionen gegen chinesische Schriftsteller berichteten wir u.a. hier und hier). Aus einem gestern veröffentlichten [...]


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