Die Deutsche Welle, die britische BBC und der US-Auslandssender Voice of America haben sich in einer gemeinsamen Erklärung über die Störung ihres Programms im Iran beschwert. Die Ausstrahlung ihrer Fernseh- und Radioprogramme per Satellit sei seit Donnerstag, dem Jahrestag der Islamischen Revolution im Iran, mehrfach unterbrochen worden, kritisierten die drei Sender. “Das widerspricht den internationalen Abkommen und greift in die internationale Sendefreiheit ein, die durch internationale Verträge geschützt ist”, hieß es in der Erklärung.
Umso wichtiger erscheinen in diesem Zusammenhang die sog. “Neuen Medien”, das Web2.0. Ohne Youtube wäre Nedas Ermordung nicht in die breite Öffentlichkeit gelangt. Und das iranische Regime fürchtet natürlich die Wirkungsmacht der “sozialen Medien” – weil sich hier Zensur wesentlich schwer ausüben lässt. Darauf wies Professor Klemens Skibicki hin, als ich mit ihm im Februar-Podcast des Deutschen-Fachjournalisten-Verbandes ein Interview über die Wirkungsmacht der neuen Medien und deren Einfluss auf die klassische Journalisten führte.
Verfasst von: joachimfulda | 14. Februar 2010
Iranische Presse- Zensur
Veröffentlicht in Internet, Naher Osten | Tags: Iran, Klemens Skibicki, Medienzensur, Meinungsfreiheit, Podcast-Redaktion des DFJV, Pressezensur




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