Vorhin kam ein Artikel von Necip Bagoglu über EKONID rein – mit der Nachricht, Indonesien wolle in den Ausbau der Verarbeitungsindustrien für die Palmölproduktion in den kommenden fünf Jahren bis zu 2,5 Mrd. US$ investieren. Damit solle ein höherer Mehrwert erreicht und die Exporterlöse gesteigert werden. Im Zusammenhang mit den Investitionen ist beabsichtigt, neue Technologien einzuführen und die Infrastruktur in den Palmölanbauregionen auszubauen. Bedenken gibt es wegen der durch den Anbau verursachten Belastungen der Umwelt. Die Regierung fördert die Pläne wegen der günstigen Marktperspektiven.
Meine erste spontane Reaktion: Oh my God! Und ich dachte – vielleicht zu naiv! – es könne nicht mehr schlimmer werden. Aber wisst’s was? Das Palmöl landet in unseren Ikea-Kerzen, unserer Margarine, den Lippenstiften unserer Partnerinnen, ggf sogar in unserem lokalen Heizkraftwerk. Und gleichzeitig jammern wir darüber, dass Regenwälder zerstört werden und Monoplantagen den Lebensraum von Orang-Utans einschränken und die Landrechte indigener Völker mit Füßen getreten werden. Na den gute Nacht!




Letzte Kommentare