Nein danke! Ich bin zwar Zeit meines Lebens mehrfach umgezogen, unter anderem in Italien, der Schweiz und Ägypten aufgewachsen. Zum Glück musste ich nie flüchten, hatte unter ja nahezu priviligierten Umständen meine Familie bei mir. Dennoch: die Vorstelleung, fliehen zu müssen, macht mir Angst. Das ist zwar ersteinmal eine abstrakte Angst, aber wer weiß? Letztes Jahr jedenfalls stellte ich in diesem Blog das Computer-”‘Spiel” des UN-Flüchtlingswerks UNHCR vor: Last Exit Flucht. Nun gibt es dankenswerter Weise einen weiteren interaktiven Beitrag zu dieser Problematik: “Man muss über Zäune klettern und sich vor Grenzbeamten verstecken: Das Online-Multiplayer-Game “Frontiers” versetzt den Spieler in die Rolle eines Flüchtlings, der das Elend seiner Heimat hinter sich lassen will. Ziel: Europa. Eine österreichische Künstlergruppe hat mit diesem ethischen Ego-Shooter eine interessante Frage aufgeworfen: Sind Computerspiele vielleicht doch nicht so böse, wie oft behauptet wird? ” Hier geht es zum entsprechenden Hinweis von Politik-Digital und dem Link zum “Spiel”.
Verfasst von: joachimfulda | 22. Mai 2010
Einmal Flüchtling sein?
Veröffentlicht in Europa, Internet, Weltweit. | Tags: Darfur, Frontiers, Last Exit Flucht, Politik-Digital, UNHCR




Wer sich weiter über Flüchtlingsfragen interessiert, ist beim UNHC und deren besonderer Webseite http://www.ein-tag-im-fluechtlingslager.org/ besonders gut aufgehoben, hier gibt es wertvolle gute weitere Hinweise, Einblicke und Anregungen. Man kann nur hoffen, dass unsere politischen Entscheidungsträger für die Belange von Flüchtlingen sensibler agieren, statt Frontex zu stärken….
Von: gfbvberlin am 11. Oktober 2010
um 5:04 pm
[...] Band ist im Carlsen Verlag für Jugendliche erschienen und kostet 9,95 Euro. Zusammen mit der UNHCR-Simulation eignet sich das Buch trotz der vielen Klischees und Stereotypen besonders gut für den [...]
Von: „Der Schrei des Löwen“ (Buchbesprechung) « GfbV Berlin – der Blog am 22. März 2011
um 11:35 am
[...] sind. Und wer sich darüber hinaus für die Flüchtlingsproblematik interessiert, sei auf „Last Exit Flucht“ oder die in diesem Blog besprochenen Bücher [...]
Von: Der illegale Tod – eine Besprechung des Bremer Tatorts… « Gesellschaft für bedrohte Völker – Der Blog am 18. Mai 2011
um 8:33 pm
[...] „Verschwindenlassen“ und Asyl (zu letzterem empfehle ich gerne das Computerspiel „Last Exit Flucht“, dass ich vor gut zwei Jahren in diesem Blog bereits vorstellte). Ich selber finde dieses [...]
Von: Menschenrechte im Unterricht – das Lehrerbuch « Gesellschaft für bedrohte Völker – Der Blog am 9. Juni 2011
um 6:10 am
[...] in diesem Blog bereits besprochene Computerspiel „Last Exit Flucht“ gibt einen ersten Einstieg in das Schicksal von Flüchtlingen. Wer darüber hinaus ein absolut [...]
Von: „Der Glücksfinder“ – die Geschichte einer Flucht aus Afghanistan…. « Gesellschaft für bedrohte Völker – Der Blog am 28. Oktober 2011
um 4:16 pm