In Russland haben sich prominente Menschenrechtler zusammengeschlossen, um die Freilassung von Zubair Zubajraev aus der Haftanstalt in Minusinsk zu erwirken. Auf einer Pressekonferenz haben sie gestern dargestellt, dass Zubairs Gesundheitszustand lebensbedrohlich ist. Sein halbes Gesicht sei von einem Hämatom bedeckt, er zeige Anzeichen einer schweren Gehirnerschütterung und habe gebrochene Rippen.
2007 war er aus Österreich, wo er als Flüchtling gelebt hatte, nach Tschetschenien zurückgekehrt. Im August 2007 wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seitdem wird er massiv gefoltert. Seine Familie fürchtet um sein Leben. Nun lese ich heute, dass sich eine Delegation der österreichischen Innenbehörden in Grosny über die Möglichkeiten der sicheren Rückkehr nach Tschetschenien informiert hat und begeistert und zuversichtlich aus Tschetschenien berichtet. Wie gut es dann Flüchtlingen geht, zeigt ja der Fall Zubajraev. Die GfbV hat sich der Kampagne für die Freilassung des 35-Jährigen angeschlossen.




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