Ukraine/Russland: Chronik der Ereignisse im August 2016

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Foto: Deleuran via pixabay

Sarah Reinke, unsere Russland-Spezialistin und Leiterin des Berliner GfbV-Büros, dokumentiert auf unserem Blog seit September 2014 jeden Monat die Menschenrechtssituation in Russland und der Ukraine. Alle Chroniken im Überblick gibt es hier: Russland-Ukraine-Chronik

26.08.2016

Politisch Gefangener Kolchenko seit vier Tagen in Bestrafungszelle

Der ukrainische Gefangener Oleksandr Kolchenko ist bereits seit vier Tagen in einer Bestrafungszelle, da er gegen die Kleiderregeln verstoßen haben soll. Dem ukrainischen Konsul wurde der Besuch des politisch Gefangenen verweigert. Ebenso berichteten Menschenrechtsaktivisten, dass Kolchenko bereits seit zwei Monaten keine Briefe und Informationen erhalten habe.

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#‎янебоюсьсказать: Ein #Aufschrei geht durchs russischsprachige Internet

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Foto: pixabay.com

Tabus werden gebrochen, die Gesellschaften herausgefordert: Frauen aus allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion schreiben in den Sozialen Medien über Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt. Das Ausmaß ist entsetzlich groß. Durch die Veröffentlichungen entsteht erstmals ein Raum des Verständnisses und der Unterstützung der Frauen untereinander.

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Es reicht!

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Der Kurdenkonflikt beschränkt sich seit einiger Zeit nicht mehr nur ausschließlich auf die Türkei. Mittlerweile müssen Kurden und Angehörige von anderen Minderheiten sich auch in Deutschland Parolen von türkischen Nationalisten gefallen lassen. Dem jungen Deutschkurden Hakki Bayrak aus Bremen reicht es.

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„Liebste Heimat, sie nehmen dich mir weg“

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Die Autorin in ihrer Heimat 2015. Foto: privat

Die Türkei hat eins ihrer wohl bewegendsten Wochenenden hinter sich. Ein versuchter Militärputsch und Ausschreitungen forderten dabei leider auch Todesopfer; Angst und Unsicherheit prägen momentan den Alltag. Vor allem Aleviten und Angehörige anderer Minderheit in der Türkei sorgen sich vor einer stetigen Islamisierung ihres Landes. Eine von ihnen ist Eda Pekinsoy, eine in Deutschland geborene Alevitin mit Familie in der Türkei. In einem Brief an ihre Heimat beschreibt sie ihre Gefühle und spricht dabei vielen Aleviten aus dem Herzen.

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Indien: Eine Adivasi kämpft für die Rechte ihres Volkes

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In der Stadt Bastar in Indien herrscht eine Atmosphäre aus Feindseligkeit, Misstrauen und Angst. Zudem sind Korruption und Gewalt weit verbreitet. Eine mutige Frau hat den Kampf gegen diese Missstände aufgenommen. Doch sie bezahlt dafür einen hohen Preis.

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Brasilien: Eine Stimme der Vernunft im politischen Chaos

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Foto: © Eliane Fernandes Ferreira

Im Land des Zuckerhuts brodelt es: Die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff ist suspendiert, ein Minister nach dem anderen tritt zurück und Rio de Janeiro ruft kurz vor Beginn der Olympischen Spiel den Finanznotstand aus. Umso erfreulicher ist da die Ankündigung der Ashaninka im westlichen Brasilien, die ihr umweltpolitisches Engagement mit einem neuen Projekt verstärken wollen.

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Ukraine/Russland: Chronik der Ereignisse im Juli 2016

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Foto: skeeze via pixabay

Sarah Reinke, unsere Russland-Spezialistin und Leiterin des Berliner GfbV-Büros, dokumentiert auf unserem Blog seit September 2014 jeden Monat die Menschenrechtssituation in Russland und der Ukraine. Alle Chroniken im Überblick gibt es hier: Russland-Ukraine-Chronik

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„Die Alten und Kranken sind Geiseln des Krieges im Osten der Ukraine“

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Foto: omar alnahi via pexels [Symbolbild]

Der Trainer der ukrainischen Fußball-Nationalmannschaft, Michail Fomenko, betonte zum EM-Auftakt, dass seine Mannschaft eine besondere Verantwortung angesichts der Lage in der Ukraine habe: Die Spieler sollen den Menschen in der Heimat Freude bringen. Und diese Freude ist dringend notwendig, vor allem in Hinblick auf die Situation der älteren und kranken Menschen in der Ostukraine. Ksenia Ponomareva von der Organisation „Res. Publica“ versucht, genau diesen Menschen zu helfen.

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Russland hat ein Rassismusproblem

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Foto: dimitrisvetsikas1969 via pixabay

Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Wir sind schwarz, na und?“ (6/2012) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“. Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir ihn nochmal auf unserem Blog.

Die EM 2016 in Frankreich hatte gerade begonnen, als Ausschreitungen zwischen russischen und englischen Hooligans die Schlagzeilen füllten. Trotz Verwarnung der Uefa gab es in Russland kaum Kritik am Verhalten der Fans. Im Gegenteil:  „Tolle Kerle, habt richtig Courage gezeigt!“, schrieb beispielsweise ein Kommentator. Die Ausbrüche von Gewalt aber auch die Reaktionen darauf zeigen den gefährlichen Nationalismus, der sich in Russland entwickelt hat.

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„Als Roma-Frau kriege ich sowieso keinen Job“

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Foto: rhythmuswege via pixabay [Symbolbild]

Der Artikel erschien zuerst in der Ausgabe „Wenn Seelen zerbrechen“ (3/2013) der Zeitschrift „bedrohte Völker – pogrom“.

Momentan verhandelt die Regierung über die letzten Details des neuen Prostitutionsgesetzes in Deutschland, das Anfang Juli vom Bundestag verabschiedet werden soll. Das Gesetz soll Prostitution stärker regulieren. Ein notwendiger Schritt, denn auch in Deutschland werden bisher viele Angehörige von Minderheiten, besonders auch Roma, zur Prostitution gezwungen. Für diese Roma-Frauen ist es besonders schwer, aus den Fängen der Menschenhändler zu entkommen. Die Organisation SOLWODI versucht zu helfen.

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