Iran ohne Wahl?

Seit der Präsidentschaftswahl vom Juni 2009 reißen die Proteste der iranischen Opposition nicht ab. Was sind die Hintergründe und Perspektiven der Revolte? War alles nur ein Spuk? Die Millionen auf den Straßen Teherans, die grünen Bänder, Gesänge, Victory-Zeichen? Die westlichen Medien badeten in diesem Sommer schier in den Protesten, Iran auf allen Kanälen. Und dann: Schweigen. Neuerliche Atomverhandlungen mit Ahmadinedschad, eben noch der Schurke im Stück. Als wäre nichts gewesen.

Die lieben deutschen Medien. Philipp Ruch schrieb ein Manifest der Menschenrechte, eine wahre Brandschrift gegen die Medienselektivität. Es gibt aber gelegentlich doch die eine oder andere rühmliche Ausnahme. Beispielsweise die Blätter für deutsche und internationale Politik. Deren Iran-Dossier finde ich beachtlich – endlich eine systematische Erfassung der iranischen Ereignisse und eine behandelte Themenvielfalt, wie sie sondergleichen ist in Deutschland. Wer sich also auf den neuesten Stand der Dinge bringen will, kommt um dieses Dossier nicht herum.

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