Von Kambodscha nach China abgeschobene Uiguren vor Gericht

Von den 22 am 19. Dezember letzten Jahres von Kambodscha nach China abgeschobenen Uiguren standen oder stehen laut einem Bericht der New York Times 20 in China vor Gericht. Zwei der Uiguren wurden nicht abgeschoben und sind nach Angaben der kambodschanischen Behörden „verschwunden“. In den letzten Wochen hatte Unklarheit über den Verbleib der nach China Abgeschobenen bestanden.

Kambodscha hatte die Abschiebungen kurz vor dem Besuch des chinesischen Vizepräsidenten Xi Jinping vollzogen. Die Pekinger Führung hatte mit öffentlichen Erklärungen, einer diplomatischen Note und weiteren Initiativen Druck auf die kambodschanischen Behörden ausgeübt, um eine Abschiebung der Flüchtlinge nach China durchzusetzen.

Wir haben uns inzwischen beim UN-Hochkommissariat für Flüchtlinge und dem UN-Hochkommissariat für Menschenrechte über das widerrechtliche Verhalten der kambodschanischen Regierung beschwert und den Hochkommissar für Menschenrechte aufgefordert, Beobachter zu dem Prozess gegen die Uiguren zu entsenden.

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