Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs zu Schulsegregation von Roma in Kroatien

In den osteuropäischen Ländern werden Roma-Kinder häufig in Sonderschulen untergebracht und so von der Mehrheitsbevölkerung getrennt, was ihre Bildungs- und Arbeitschancen massiv beeinträchtigt und sie stigmatisiert. Nun hat der Europäische Menschenrechtsgerichtshof im Falle Kroatien entschieden, dass eine Segregation aufgrund der Sprache (bzw. Ethnizität) die Europäische Menschenrechtskonvention verletzt und eine Diskriminierung der Betroffenen darstellt. Romaverbände erhoffen sich weit reichende Konsequenzen des Urteils auch für andere Staaten. Der volle Text des bahnbrechenden Urteils ist hier zu finden.

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