Unterdrückung von Kurden und Christen endlich beenden!


Stolz präsentiert die Türkei Istanbul und somit eigentlich auch das ehrwürdige christliche Konstantinopel als „Kulturhauptstadt Europas 2010“. Die Türkei gilt als aufstrebende Wirtschaftsnation im Nahen Osten, die immer engere Kontakte zu ihren Nachbarn knüpft und so ihren Einfluss in der Region verstärkt. Gleichzeitig strebt sie auch in die Europäische Union. Doch unter uns leben auch etwa 800.000 Kurden und über 200.000 Angehörige der religiösen Minderheiten: assyro-aramäische Christen, Armenier und Yeziden.

Ihr Schicksal zeigt die Kehrseite des NATO-Staates Türkei, denn die meisten von ihnen kamen als Flüchtlinge oder Vertriebene nach Deutschland. Die Politik der Verfolgung und Unterdrückung der Minderheiten, die mit dem Genozid an den Armeniern und Assyro Aramäern, der Vertreibung der Griechisch-Orthodoxen und der Niederwerfung der Kurden begann, dauert bis heute an. So lange die Türkei Menschen- und Minderheitenrechte mit Füßen tritt, muss ihr der Beitritt zur Europäischen Union versagt werden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat seit ihrer Gründung vor 42 Jahren nie aufgehört, sich diesen Unterdrückten, Verfolgten und Vertriebenen zuzuwenden: in der Türkei, in Deutschland und anderswo.

Hier geht es zum online-Appell.

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