E LUMA ROMANE JAKHENCA – DIE WELT MIT DEN AUGEN DER ROMA

Übermorgen wird im Tschechischen Zentrum München eine Ausstellung eröffnet, die unter der Schirmherrschaft von Michael Kocáb, dem tschechischen Minister für Menschenrechte und nationale Minderheiten stattfindet. Die Vernissage beginnt am Donnerstag um 19 Uhr (die Ausstellung geht bis zum 4.Juni). „Die Welt mit den Augen der Roma“ ist eine Welt voller Fantasie und Tradition. In der Ausstellung werden acht Roma-Künstler aus fünf mitteleuropäischen Ländern präsentiert, die sich in ihren Werken auf ganz individuelle Art und Weise mit dem Leben der Roma in Mitteleuropa auseinander setzen. Gezeigt werden Bilder von Július Lakatoš und Tibor Oláh aus der Slowakei, Marta Válková und Rudolf Rác aus Tschechien, Teréz Orsós und Jolán Oláh aus Ungarn, Edward Majewski aus Polen und Ceija Stojka aus Österreich.

Das Tschechische Zentrum in München hat das Ausstellungsprojekt gemeinsam mit dem Museum für Roma-Kultur in Brünn (CZ) ins Leben gerufen. „Wir wollen nicht nur auf die lebendige Roma-Kultur aufmerksam machen, sondern auch auf die Tätigkeit des Museums für Roma-Kultur, die in Europa einzigartig ist,“ sagt Dr. Zuzana Jürgens, Direktorin des Tschechischen Zentrums.

Die Ausstellung wird von dem tschechischen Generalkonsul Josef Hlobil und dem ungarischen Generalkonsul József Kovács eröffnet. Anwesend sind außerdem der tschechische Künstler Rudolf Rác und die ungarische Künstlerin Teréz Orsós, die in einem Gespräch über ihr Schaffen berichten werden. Teréz Orsós (*1956) ist aufgrund frühzeitiger Förderung eine erfolgreiche Künstlerin mit eigenen Ausstellungen im In- und Ausland. Der 1942 geborene Rudolf Rác hingegen kam, wie viele andere, erst spät zur Malerei. Er sagt über sich selbst: „Ich gehörte zu den Schülern mit guten Noten, aber meine Mutter hatte nicht genug Geld für eine Ausbildung. So wurde ich Maurer.“ Sein Werk war erstmals im Jahr 2000 in Prag zu sehen.

Eine Veranstaltung des Tschechischen Zentrums München und des Museums für Roma-Kultur (Muzeum romské kultury) in Brünn. Alle gezeigten Bilder entstammen der Sammlung des Museums für Roma-Kultur.

In Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Tschechischen Republik München und dem Generalkonsulat der Republik Ungarn München.

Während der Ausstellungsdauer ist in München eine Reihe von Begleitveranstaltungen geplant, die sich dem Thema der Roma-Kunst und Kultur und der gesellschaftlichen Position der Roma als Minderheit in Vergangenheit und Gegenwart widmet.

Aktuelle Informationen zu dieser und weiteren Veranstaltungen finden Sie auch auf der Webseite des Tschechischen Kulturzentrums, unter facebook oder bei Twitter. Aktuelle Photos werden bei Flickr hochgeladen.

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