„WIR, DIE INDIGENEN VOM XINGU, WOLLEN BELO MONTE NICHT“ (Nós, indígenas do Xingu, não queremos Belo Monte)

Text: Nicole Hantzsche

Indigene schreiben offenen Brief

Die indigenen Völker am Xingu sprechen sich in einem offenen Brief gegen den Belo Monte Staudamm aus. In dem Schreiben (portugiesische Fassung ) äußern 62 Vertreter von 16 indigenen Siedlungen ihre Ängste. Der Einschnitt in ihren Lebensraum bedeutet ebenso das Eingreifen in ihre Kultur.

In dem Brief heißt es: „Wir streiten hier für unser Volk, für unsere Gebiete, für unsere Wälder, unsere Flüsse, unsere Kinder und im Gedenken an unsere Vorfahren. Wir kämpfen auch für die Zukunft der Welt, denn wir wissen, dass diese Wälder nicht nur für uns Indigene Vorteile bringen, sondern auch für das Volk von Brasilien und die ganze Welt.“

Die Indigenen bitten um Unterstützung im Kampf gegen den Megastaudamm.
Die Gfbv sammelt deswegen weiter Unterschriften. Bitte helft mit eurer Unterschrift.

Am Dienstag, 20. April 2010, hatte die Energiebehörde ANEEL nach einem juristischen Hickhack die Baulizenzen für den Staudamm Belo Monte versteigert. Den Zuschlag für das umstrittene Projekt bekam das Konsortium Norte Energia.

Klick hier für die deutsche Übersetzung des offenen Briefs und die portugiesische Version.

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