Usbekische Flüchtlinge in Kirgisien – vielfältigen Gefahren ausgesetzt

Usbekische Flüchtlinge innerhalb Kirgisiens und an der usbekischen Grenze sind durch Tage der Gewalt traumatisiert. Die Gefahren sind nicht gebannt. Besonders schwierig ist es für diejenigen Usbeken, die aufgrund von Verfolgung in Usbekistan nach Kirgisien geflüchtet waren. Wo sollen sie jetzt hin? Sie fühlen sich weder in Usbekistan noch in Kirgisien sicher.

Dann liegen Berichte darüber vor, dass Usbeken, die flüchten wollen, Tausende Dollar zahlen müssen, um zur Grenze gebracht zu werden. Sind sie einmal dort, könnten sie leichte Beute von Anwerbern für Terroraktionen in Afghanistan werden, fürchtet die GfbV.
In den letzten Monaten haben Anschläge, die von usbekischen Söldner verübt wurden, in Nordafghanistan zugenommen. Die verarmten und verzweifelten Flüchtlinge könnten nun -und besonders in den nächsten Monaten- als Zielgruppe für die Terrororganisationen aus dem Norden des Nachbarlandes dienen.

Radio Free Europe veröffentlichte heute einen Bericht über die Lage der Binnenflüchtlinge. Drei Frauen hatten in Osch in einem Keller ausgeharrt, während auf den Straßen der Mob wütete. Nun wollen sie nach Usbekistan. Sie hätten mit kirgisischen Soldaten gesprochen. Diese sagten, ein sicherer Transport an die usbekische Grenze würde sie jeweils 2.000 Dollar kosten. Die Soldaten erklärten, sie würden sie nicht nur vor dem Tod bewahren, sondern auch vor drohender Vergewaltigung schützen, daher sei der Preis so hoch. Dies ist nicht nur ein Einzelfall. Über solche Fälle von Korruption liegen Radio Free Europe viele Fakten vor.

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