Wirbel um tschechischen Ex-Olympiasieger Ota Zaremba

Aus dem schönen österreichischen Burgenland kam eine Meldung über tschechische Roma, die einmal mehr diskriminiert und verfolgt werden:

„Der frühere tschechoslowakische Olympiasieger im Gewichtheben bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau Ota Zaremba (53) schloss alle Roma aus seinem Gewichtheber-Klub aus. Als Grund gab er an, dass ihm ein Rom, der Mitglied des Klubs war, 5.000 Kronen (196 Euro) gestohlen habe. „Kürzlich habe ich sie alle (Roma) gefeuert. Mit den Zigeunern habe ich für immer Schluss gemacht. In den Klub werde ich jetzt nur mehr Weiße aufnehmen“, sagte Zaremba gegenüber der Online-Ausgabe der tschechischen Wochenzeitschrift „Tyden“.

Ota Zaremba ist gleichzeitig der außerparlamentarischen rechtsextremen „Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit“ (DSSS) beigetreten und möchte bei den Kommunalwahlen im Oktober auf der DSSS-Liste kandidieren. DSSS ist eine Nachfolgepartei der 2010 vom Gericht aufgelösten rechtsextremen Arbeiterpartei (DS). Die verbotene Vorgängerpartei DS war 2008 und 2009 durch mehrere Aktionen wie Protestmärsche gegen die Roma-Minderheit in Nordböhmen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.“

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