Gefangene wurden misshandelt, weil sie Kurdisch sprachen

Neun Kurdische Gefangene in der Türkei, die im Tekirdag F-Type Gefängnis inhaftiert sind, waren, um auf die Haftbedingungen Abdullah Öcalan´s und auf Verstümmelungen von toten PKK-Kämpfern durch türkische Soldaten aufmerksam zu machen, in einen auf zwei Tage befristeten Hungerstreik getreten.

Als Reaktion auf den Hungerstreik, leiteten die Türkischen Behörden umgehend ein Ermittlungsverfahren gegen diese Gefangenen ein. Die Inhaftierten, die zur Vernehmung vor Gericht gebracht wurden, hielten ihre Aussage in kurdischer Sprache ab, was Grund genug war, dass sie vor den Augen des Richters durch die sie bewachenden Gendarmerie-Einheiten angegriffen und verprügelt worden sind. Der Richter, der nicht einschritt um die Misshandlung zu stoppen, ordnete nur die Rückführung der Gefangenen ins Gefängnis an.

Die Misshandlung der Häftlinge durch die Gendarmerie-Einheiten setzte sich während der Fahrt vom Gericht ins Gefängnis fort. Der Fall wurde der Öffentlichkeit erst am 14.08.2010, durch die Angehörigen der Inhaftierten bekannt gemacht. Diese ließen über ihre Angehörigen wissen, dass die Repressionen in den Gefängnissen in letzter Zeit zugenommen hätten. Weiterhin riefen sie die Öffentlichkeit dazu auf, diese Repressalien nicht stillschweigend hinzunehmen.

verfasst von: Umut Bilgic

Quellen :

Tageszeitung Özgür Gündem (türkisch) :

Firat News Agency (türkisch) :

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