Stichwahl in Brasilien – Kandidatin der Grünen erhält über 20 Prozent der Stimmen

Ein kleiner Erfolg in Brasilien: Die monatelangen Demonstrationen und Diskussionen um die negativen Auswirkungen für Natur und Umwelt des Belo-Monte-Staudamms zeigten bei der brasilianischen Präsidentenwahl ihre Wirkung! Die heimliche Siegerin der brasilianischen Präsidentschaftswahlen heißt Marina Silva. Knapp 20 Prozent holte die Kandidatin der Grünen in ihrem ersten Anlauf auf das höchste Amt im Staate, mehr als sie in ihren kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hatte.

Denn eigentlich stand die Gewinnerin und künftige Präsidentin schon fest. Umfragen im Vorfeld der Wahl am 3. Oktober prophezeihten Dilma Rouseff, der Wunschkandidatin des amtierenden Präsidenten Lula da Silva, eine Mehrheit der Stimmen bereits im ersten Wahlgang. Damit würde sie als erste Frau in diesem Amt in Brasilien die Nachfolge von Lula da Silva antreten.

Es wird erwartet, dass Dilma Rouseff den Kurs ihres Ziehvaters fortsetzen wird. Laut Medienberichten ist Dilma Rouseff alles andere als eine Grüne. Wind- und Solarkraft sind für sie eher eine lästige Randerscheinung. Das fragwürdige Staudammprojekt Belo Monte am Xingu-Fluss wird von ihr hingegen unterstützt.

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