Spendenaktion zugunsten des Ashaninka-Projektes

Vor einiger Zeit startete ich bei der Spendenplattform betterplace neben dem Solarkocherprojekt für Darfur auch ein Projekt zugunsten der Ashaninkas. Nahezu zeitgleich besprach ich hier in diesem Blog einige der Bücher des Filmemachers Gernot Schleys.

Nun hat sich der Horlemann-Verlag bei mir gemeldet und will unser Ashaninka-Projekt unterstützen: für jedes verkaufte Buch von Gernot Schley spendet der in Bad Honnef beheimatete Verlag fünfzig Cent an dieses Projekt. Da die Bücher sehr gut recherchiert und gut geschrieben sind, freue ich mich besonders über dieses Angebot – denn so können die Leser nicht nur einen guten Einblick in die Welt indigener Völker im Amazonas gewinnen, sondern mit dem Kauf der Bücher sogar das Ashaninka-Projekt unterstützen. Hier gehts zum Horlemann-Verlag und die mögliche Bestellung.

Schley ist bemerkenswert, weil er als Filmemacher, Autor, Journalist in seinen Publikationen immer wieder Menschen und Gruppen beschrieben hat, die zwar unter uns leben, aber kaum beachtet werden: unheilbar Kranke, Verfolgte, Vereinsamte, oft auch Außenseiter, die sich für andere einsetzen, Individuen, die für eine gerechte Welt kämpfen.

Schley wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er hat Filme in Asien und Afrika gedreht, in den letzten Jahren jedoch überwiegend in Lateinamerika, wo er auf Völker gestoßen ist, die es in wenigen Jahren vielleicht schon nicht mehr geben wird, die Indígens – Indiander, wie wir sie nennen. Diese Menschen nicht einfach nur abzufilmen, sondern für einige Wochen zu leben, wie sie leben, in Indianerhütten zu hausen, in Hängematten zu schlafen, zu essen,was die Indígenas essen – dies alles Ausdruck des Bemühens um Authentizität, dem sich das ganze Team unterordnet. Wer da nicht mitzieht, kann gleich wieder nach Hause fahren, sagt Schley. Das besondere Anliegen seiner Filme: Was haben uns Menschen zu sagen, die unter völlig anderen Daseinsbedingungen aufwachsen, zu anderen Göttern beten, eine uns fremde Kultur leben? Was sind ihre Werte, Normen, Träume, wie verhalten sie sich gegenüber Kranken und Schwachen, wie ist ihr Umgang mit natur und Umwelt? Und schließlich: Was können wir von diesen Menschen und ihrer Kultur lernen?

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Ein Gedanke zu “Spendenaktion zugunsten des Ashaninka-Projektes

  1. Die ersten Bücher sind verkauft, die ersten Rückmeldungen über unsere Hamburger Regionalgruppe (die das Projekt auch unterstützen, siehe deren homepage) und die von den Dakota-Unterstützern sind postiv – wir freuen uns über jede Unterstützung, jedes verkaufte Buch…

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