Update: Kein Hungerstreik mehr in kirgisischen Gefängnissen

Seit gestern ist der Hungersteik in den Gefängnissen in Kirgisien beendet. Der Ombudsmann für Menschenrechte, Tursunbek Akun, teilte mit, dass die Gefangenen, die sich den Mund aus Protest zugenäht hatten, sich gegenseitig geholfen hätten, die Fäden zu ziehen. Nun werden sie medizinisch behandelt, um Entzündungen vorzubeugen.

Verhandelt wurde, dass die Haftbedingungen verbessert werden sollten. Matratzen und Betten sollen ausgetauscht werden. Den Gefangenen soll ermöglicht werden, zwei bis drei Mal in der Woche mit Verwandten zu telefonieren und öfter Besuch zu bekommen. Akun sagte, sie sollten nicht mehr den „Exzessen der Wächter ausgeliefert sein“. Nur im einzigen Frauengefängnis in Stepnoe sind noch 250 Häftlinge im Hungerstreik. Akun wird auch dort versuchen zu vermitteln. Seit dem 17.1. hatte der Hungerstreik, an dem sich über 6.000 Häftlinge beteiligt hatten, angedauert.

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