Tibet brennt! – Mahnwache in Hamburg – Samstag 10. März

Unter dem Motto „Tibet brennt! Stoppt die Gewalt! Tibets Flagge am Hamburger Rathaus!“ findet am Samstag, den 10. März 2012 um 14.00 Uhr vor der Europapassage in der Innenstadt Hamburgs in Sichtweite des Rathauses eine Mahnwache statt. Es betei-ligen sich die Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg – Gesellschaft für bedrohte Völker, Regionalgruppe Hamburg – Tibetisches Zentrum e.V. Hamburg und der Verein der Tibeter in Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg.

Der Sprecher der Hamburger Regionalgruppe der Tibet Initiative Deutschland e.V., Helmut Steckel, sagt: „Mittlerweile sind die Praktiken der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China in Tibet unerträglich. Tibet steht in einigen Regionen unter Kriegsrecht. Mönche fliehen aus Angst vor Verfolgung aus den Klöstern. Nach den Selbstverbrennungen von mittlerweile 26 Tibetern und nicht aufhörenden staatlichen Repressionen, bleibt die westliche Politik und Öffentlichkeit aufgefordert, mit Nachdruck auf eine Beendigung von Menschenrechtsverletzungen der chinesischen Regierung hinzuweisen.“

Die an der Mahnwache in Hamburg teilnehmenden Organisationen machen auch darauf aufmerksam, dass die Freie und Hansestadt Hamburg als Partnerstadt der chinesischen Metropole Shanghai, sich ihrer Verantwortung gegenüber eines sich autoritär und diktatorisch gebärdenden Regimes bewusst sein sollte. (s. auch Aktualisierung des Reports „Schanghai 2008 – 2010. Anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Hamburgs Partnerstadt“ (Hrsg.:
Gesellschaft für bedrohte Völker u. Tibet Initiative Deutschland e.V., Regionalgruppe Hamburg)

Auf dem Senatsempfang am 12. Januar 2012 zur 25-jährigen Städtepartnerschaft Hamburg-Shanghai wurde im Rathaus über die Universalität der Menschenrechte nicht gesprochen. Ein Land, das die Bundeskanzlerin und der Erste Bürgermeister Hamburgs unlängst besuchten, wird trotz seines enormen Wirtschaftswachstums und seiner zunehmenden internationalen Bedeutung ohne Beachtung der Menschenrechte nicht in die Reihe der verlässlichen und souveränen Staaten aufgenommen werden können.

Wir wünschen uns in Hamburg Hinweise des Senats und der Bürgerschaft auf die einzuhaltenden Menschenrechte in der Volksrepublik China, darüber hinaus auch für die Öffentlichkeit eine solidarische Geste wie z.B. die Hissung der tibetischen Flagge am 10. März am Rathaus. 1150 deutsche Städte hissten im vergangenen Jahr die tibetische Flagge, darunter das Landesparlament Bremen und die Landeshauptstädte Hannover, Stuttgart, Wiesbaden, Potsdam, Saarbrücken und Magdeburg. In diesem Jahr schließen sich wieder Gemeinden in Deutschland und Europa dem seit 1996 bestehenden Aufruf an. Die Tibet Initiative Deutschland e.V. (TID e.V) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bitten zum gegenwärtigen Zeitpunkt um Unterschriften für eine Petition an den Präsidenten des Senats und Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Petition ist im Internet
(www.tibet-initiative.de und http://www.gfbv.de) einzusehen.

Kontakt:
Helmut Steckel
Tel. 0177 – 5604623
Foto und weitere Informationen: s. http://www.tibet-hamburg.de

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