Indigener Repräsentant in Gremium des russischen Ministeriums zur Entwicklung des Fernen Ostens aufgenommen

Die GfbV kennt Aleksej Limanso seit 2005. Damals besuchte er uns in Deutschland und wir unterstützten seine Kampagne gegen die Erdölförderung in seiner Heimat: der Insel Sachalin. Diese Kampagene war erfolgreich – nicht, dass dort nun kein Öl gefördert würde, aber immerhin haben sich die indigenen Gruppen das Recht erkämpft, mitzubestimmen und das ist in Russland schon sehr viel.  Über diese Entwicklung berichtete die GfbV Regionalgruppe München in einer Radiosendung.

Seit Herbst 2012 verfolgen die Repräsentanten der indigenen Völker Russlands unruhig und besorgt alle Vorbereitungen des neu geschaffenen Ministeriums für die Entwicklung des Fernen Ostens. Gigantische Infastrukturprojekte sollen dort entstehen aber eben auch die Ausbeutung der Bodenschätze voran getrieben werden. Die Stimmung ist äußerst schlecht: Die Sprecher der kleinenVölker des Fernen Ostens empfinden sich als ohnmächtig, wenn es um ihre Anliegen geht. Nun gibt es heute eine postive Meldung: Aleksej Limanso, der selbst dem Volk der Nivchen entstammt, ist Mitglied einer der Arbeitsgruppen des dem neuen Ministerium untergeordneten Öffentlichen Rates, in dem Experten aus der Gesellschaft zu unterschiedlichen Themen zusammenarbeiten. Wieviele Möglichkeiten er dort hat, Einfluss zu nehmen, bleibt natürlich abzuwarten. Aber dass Limanso überhaupt dabei ist, muss als kleine Chance gewertet werden.

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