Umkämpfte Asylbewerberunterkunft in Hellersdorf: Flüchtlinge fliehen

Sie waren in der Asylaufnahmestelle in Spandau. Gestern dann wurden sie vom Roten Kreuz nach Hellersdorf gebracht: 50 Flüchtlinge, die ersten, die das umstrittene Heim beziehen sollen. Gegen die Aufnahmestelle gibt es seit Wochen Protesten von Seiten einer Bürgerinitiative, die sich besonders im Netz organisiert. Sie behauptet, nicht mit den Neonazis verbandelt zu sein. Die Kommentare auf der Seite jedoch sind rechtsradikal, ausländerfeindlich und absolut diskriminierend. Nachdem es gestern, als die ersten Flüchtlinge angekommen waren, relativ ruhig war, begannen Anwohner dann doch die Füchtlinge und ihre Unterstützer anzupöbeln. Noch am selben Abend flohen mindestens sechs Flüchtlinge, so die Angaben des Flüchtlingsrates, in Richtung Stadt. Gleich an der Haltstelle des Schienenersatzverkehrs wurden sie von Neonazis angegriffen. Die Polizei schritt ein und nahm einen Angreifer fest. Dieser aufgeheizten Stimmung Menschen auszusetzen, die selbst traumatisiert sind und aus Ländern kommen, in denen Krieg herrscht, ist einfach unverantwortlich!

hier ein paar Links zu aktuellen Artikeln zum Thema:

http://www.taz.de/Asylunterkunft-in-Hellersdorf/!122094/

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article119187384/Fluechtlinge-ziehen-unter-Polizeischutz-in-ihr-neues-Heim.html

http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/asylbewerberheim-in-hellersdorf-erste-fluechtlinge-da—der-hass-auch,7169128,24058606.html

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