Zweiter ermordeter Arbeitsmigrant in Moskau innerhalb weniger Tage

von Sarah Reinke

Am 6. Januar 2014 fand die Moskauer Polizei den Leichnam eines Usbeken. Er war mit zwei Schüssen getötet worden. Am 7. Januar wurde ein Kirgise in einem Blumenkiosk tot aufgefunden. Er war erstochen worden, teilte die Sprecherin der kirgisischen Botschaft in Moskau mit. Der 20-Jährige war erst vor zwei Wochen nach Moskau gekommen. Im Falle des ermordeten Usbeken wurden ein Mann aus der Republik Udmurtien und ein weiterer aus der Republik Komi festgenommen. Arbeitsmigranten aus Zentralasien werden in Russland und besonders in Moskau und St. Petersburg immer wieder Opfer von Gewalt. 20 Personen sollen nach Angaben der Organisation „Sova Center“ 2013 von Rassisten getötet worden sein.

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