Die unbekannten Grausamkeiten zwischen Afrika und dem Nahen Osten

Foto: pixabay.vom

Zwischen Afrika und dem Nahen Osten liegt für Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan die Hölle: Menschenhändler entführen und foltern sie, die ägyptischen Behörden schauen weg oder sind teils sogar aktiv beteiligt an dem grausamen Handel und die israelischen Behörden wollen die Flüchtlinge nur wieder loswerden. Die Sinai-Wüste scheint ein Ort zu sein, an dem internationales Recht nicht gilt.

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#HopeEndures in Nigeria: Mütter schreiben Briefe an ihre entführten Töchter

Foto: Andrea Moroni via Flickr [Symbolbild]

Vor zwei Jahren, in der Nacht zum 14. April 2014, entführten Kämpfer der Boko-Haram-Sekte 276 Mädchen aus Hostels, die sie als Unterkunft während ihrer Schulzeit nutzen, im Norden Nigerias. Einigen gelang es zu fliehen, doch von den meisten der 219 vermissten „Chibok Girls“ fehlt bis heute jedes Lebenszeichen. Zwei Jahre leben die Familien nun schon mit der Ungewissheit. Mit ein paar von ihnen hat eine nigerianische Aktivistin jetzt ein herzzerreißendes Projekt durchgeführt.

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„Ich lebe lieber frei und ohne Geld anstatt als Sklavin“

Der Blick von einem Balkon in Saudi-Arabien. Manchmal scheint Freiheit zu nah und ist doch so fern. Foto: edward musiak via Flickr

Im Dezember 2015 erhielten die Anti-Sklaverei-Aktivisten der IRA aus Mauretanien, mit denen wir seit vielen Jahren zusammenarbeiten, den Tulpen-Menschenrechtspreis des niederländischen Außenministeriums. Bei der Preisverleihung trafen wir auf die mutige Aktivistin Ghame Salem. Ihre berührende Geschichte hat Annabelle Makhloufi aus dem GfbV-Afrikareferat übersetzt.

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Saids Triumph: Ein Leben ohne Sklaverei

Foto: Michał Huniewicz/Flickr [Symbolbild] 

Beim Wort Sklaverei denken wir an Sklavenschiffe nach Amerika und Plantagenarbeit. Wir denken an Kinofilme, die uns eine scheinbar längst vergangene Zeit wieder aufleben lassen. Tatsächlich existiert Sklaverei auch heute noch, wie zum Beispiel in Mauretanien. Doch die Geschichte von Said, der sich aus der Sklaverei befreite, gibt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

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Wenn die Hautfarbe zum Verhängnis wird – Albinismus in Tansania

Foto: angs school/Gustavo Lacerda (zugeschnitten)

Misstrauen und Argwohn wohin du auch gehst, flüstern sobald du dich wegdrehst. Ein Leben mit Angst, Schrecken und Selbstzweifel. Für Menschen mit Albinismus ist das in Tansania der Alltag, denn sie gelten als Aussätzige, als sonderbar und verwunschen. Deshalb werden sie diskriminiert, gejagt und getötet. Doch es gibt Hoffnung.

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Nigeria: Versprechungen der Regierung zur Säuberung des Nigerdeltas wieder nicht eingehalten

Foto: Brad Watson (zugeschnitten)

Nigeria ist seit Boko Haram nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken. Doch auch die Ölpest im Nigerdelta fordert ihre Opfer. In den letzten 50 Jahren sollen mehr als zwei Millionen Tonnen Rohöl das einstige Ökosystem verseucht haben. Die Untätigkeit der nigerianischen Regierung und vom Ölkonzern Shell führt zur Radikalisierung der Jugend. Und zerstört jeden Tag Umwelt und Menschenleben.

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Äthopien: Ein falscher Link – und schon droht die Todesstrafe!

Wer möchte seinen Computer nicht gegen Bespitzelung und Überwachung sichern? Ganz besonders dann, wenn du weißt, die Regierung hat ihre Leute auf dich angesetzt, sie sind hinter dir her und kontrollieren jeden Schritt, jede Äußerung von dir. In Äthiopien geht es vielen Journalisten so, die den Mut haben, ihre Meinung öffentlich zu sagen oder sie online zu stellen.

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Die Waisenkinder von Westafrika

Im Westen von Afrika tobt ein Krieg. Doch keiner mit Waffengewalt, sondern ein Krieg gegen Ebola und um das Leben von tausenden von Afrikanern. Neben all den vielen, an dieser tödlichen Seuche erkrankten, Menschen leiden vor allem die Kinder unter den Schrecken der Situation. Denn während die Seuche bereits tausende Menschen getötet hat, blieben ihre Kinder oftmals als Waisen zurück. So reißt diese schreckliche Krankheit nicht nur Eltern und Kinder auseinander, sondern raubt den Kindern oftmals auch jede Hoffnung auf eine eigene Zukunft.

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Ebola in Westafrika: Wettlauf gegen Zeit und Traditionen

Foto: EC/ECHO/Cyprien Fabre

In Westafrika leiden tausende Menschen an der Epidemie Ebola und von Tag zu Tag werden es mehr. Länder wie Deutschland und die USA stellen Hilfsgüter bereit und die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ schickt geschultes Personal in betroffene Gebiete. Diese Hilfe kommt jedoch lange nicht bei jedem Betroffenen an und so kann sich die Krankheit immer weiter verbreiten.

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#BringBackOurGirls – Jetzt erst Recht!

von Michaela Böttcher

Unsere Zeit ist schnelllebig geworden. Das Gestern scheint fast genauso lange her wie Sachen, die vor Monaten oder Jahren passiert sind. Wer kann sich schon daran erinnern, was heute vor sechs Monaten passiert ist? Aber es gibt 219 Schülerinnen, die sich jeden Tag daran erinnern. Wahrscheinlich jede Minute und jede Sekunde. Denn heute vor sechs Monaten sind diese Mädchen aus den Hostels, die sie als Unterkunft während ihrer Schulzeit nutzen, im Norden Nigerias von Kämpfern der Terrorgruppe Boko Haram entführt worden. Ursprünglich waren sogar 276 Mädchen verschleppt worden, doch einigen gelang es zu fliehen. Von den übrig gebliebenen 219 gibt es bis heute kein Lebenszeichen.

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